Verbindungen und Ports
Diese Seite zeigt, welche Teile von Schaltli miteinander reden, über welche Ports und wer die Verbindung öffnet. Auf einem Pekaway-System richtet das Installationsskript alles ein, und du brauchst sie nicht. Wichtig wird sie, wenn der Designer woanders läuft, etwa auf einem Heimserver oder in einer VM, oder wenn eine Firewall dazwischen sitzt.
Im Betrieb
Geräte und VanPi-Brücke reden nur mit dem Broker, über Port 1883. Jedes Gerät hat sein Projekt selbst gespeichert. Designer und Browser können aus sein, die Screens zeigen und schalten trotzdem.
Beim Gestalten und Übertragen
| von | zu | Port | wozu |
|---|---|---|---|
| Browser | Designer | 3000, auf Pekaway 80 | den Designer öffnen, Projekte speichern und laden |
| Browser | Broker | 9001 (WebSocket) | Werte für die Vorschau, Geräte finden, ein Projekt oder eine Firmware in Auftrag geben |
| Gerät | Broker | 1883 | Werte lesen, Befehle schicken, sich anmelden, Aufträge empfangen, seine Beschreibung schicken |
| VanPi-Brücke | Broker | 1883 | Werte der Anlage ablegen, Befehle weiterreichen |
| Gerät | Designer | wie im Browser | Projekt und Firmware herunterladen |
| Browser | Internet | 443 | Icon-Suche |
Ein Projekt geht in zwei Schritten aufs Gerät. Der Browser legt auf dem Broker einen Auftrag ab, mit der Adresse der Datei. Das Gerät liest den Auftrag und lädt die Datei dann selbst beim Designer herunter. Mit der Firmware ist es genauso. Der Designer nennt dem Gerät dafür seine eigene Adresse im Netz und den Port, unter dem du ihn im Browser geöffnet hast.
Meldet sich ein Gerät zum ersten Mal, fragt der Browser über den Broker nach seiner Beschreibung: Bildschirmgrösse, Schriften, was es zeichnen kann. Das Gerät legt sie auf dem Broker ab, rund 300 KB, und der Browser gibt sie dem Designer weiter. Auch Recover from Device... holt die Kopie des Projekts so. Der Designer verbindet sich nie selbst zu einem Gerät, und auf den Geräten ist kein Port offen.
Der Designer-Server selbst hat keine Verbindung zum Broker. Alles, was über MQTT läuft, läuft im Browser.
Vor Firmware fw-2026.10.14.1 und App 0.12.0 holte der Designer die Beschreibung direkt beim Gerät, über Port 80 beim Board und 8080 bei Android. Bei einem Gerät mit älterer Firmware oder App macht er das weiterhin so.
Einmal beim Einrichten
- Firmware flashen: Der Flasher läuft im Browser und kommt aus dem Internet. Er spricht über USB direkt mit dem Board, ein Netz braucht es dafür nicht.
- WLAN eintragen: Ein Board ohne WLAN öffnet ein eigenes WLAN. Du verbindest dich mit dem Handy und trägst dort WLAN und Broker ein, siehe WLAN und MQTT einrichten.
Designer in einer VM
Neue Geräte findet der Designer auch in einer VM mit NAT, denn das läuft ganz über den Broker.
Projekte und Firmware lädt ein Gerät aber von der Adresse, die der Designer selbst im Netz hat. In einer VM mit NAT ist das eine Adresse innerhalb der VM, die kein Gerät erreicht, und die Übertragung bleibt bei Downloading stehen. Dafür gibt es zwei Wege:
- Leite in der VM-Software einen Port des Rechners an Port 3000 der VM weiter. Klick dann im Dialog Deploy to Device unter der Geräteliste auf Change address und trag die Adresse des Rechners mit diesem Port ein, zum Beispiel
192.168.1.20:3000. Leer gelassen nimmt der Designer wieder die Adresse, die er selbst findet. - Oder gib der VM einen Netzwerkadapter im Bridge-Modus. Dann hängt sie im selben Netz wie die Geräte, und der Designer findet die richtige Adresse selbst.
Steht eine Firewall dazwischen, müssen auf dem Rechner mit Designer und Broker die Ports 3000 (oder 80), 1883 und 9001 offen sein. Auf den Geräten muss kein Port offen sein.
Anmeldung am Broker
Der Broker auf einem Pekaway-System verlangt keine Anmeldung, siehe MQTT-Broker und Topics. Schütze das WLAN des Vans deshalb mit einem Passwort.
Verlangt dein Broker Benutzer und Passwort, trägst du sie einmal im Designer ein: in Listen to Broker oben rechts. Lehnt der Broker ab, sagt das Fenster das und zeigt die Felder für Benutzer und Passwort. Sobald die Verbindung damit klappt, behält der Designer die Anmeldung, für jeden Browser und für alles, was mit dem Broker spricht: Geräte finden, Vorschau, Übertragen. Ein leeres Feld löscht sie wieder. Wer den Designer öffnen kann, bekommt damit auch Zugang zum Broker; der Designer selbst hat keine Anmeldung.
Die Geräte bekommen Benutzer und Passwort bei der Einrichtung: ein Board in seiner Einrichtungsseite, die Android-App in ihren Einstellungen.
Verschlüsselt (TLS) spricht Schaltli nicht mit dem Broker, weder der Designer noch die Geräte. Im Van schützt das WLAN-Passwort die Verbindung.
Test-Schnittstelle
Jedes Gerät hat eine Test-Schnittstelle für automatische Tests auf dem Werktisch: Bild abholen, tippen, Projekt und Firmware einspielen. Sie ist ab Werk aus. Wer sie einschaltet, braucht das Gerät in der Hand, auf der Einrichtungsseite des Boards oder in den Einstellungen der App, und vergibt dabei ein Passwort. Lass sie im Van aus.